Sonntag, 7. August 2011

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ICH ÜBERNACHTE IN EINEM HOTEL.
O_O

Meine Grundbedürfnisse sind gesichert. Hier in der kleinen Stadt weit von dem Haus meiner Oma entfernt gibt es ein Hotel, das alles besitzt, was mir die letzten Tage gefehlt hat. Toilette, Klimaanlage (gegen die Mücken) und...eine Dusche mit warmem Wasser.

Aber als ich gradeben die Badezimmertür abgeschlossen hab und in einem sauberen Zimmer OHNE Mücken, Käfer, Spinnen und Lehm stand, fühlte ich mich...unbeschreiblich. Einfach dankbar. Die letzten Tage konnte ich immer schlechter schlafen, da meine Beine juckten und im Bett meiner Oma Flöhe waren. Das ist unveränderlich. Ich weiß das. Es kann niemals so sauber wie bei uns sein, weil man hier im Lehmhaus direkt neben dem Büffel- und Hühnerstall wohnt. Hab gedacht, dass ich es diesmal durchstehe, aber ich bin gestern Nacht schier durchgedreht.

Ich stand vorhin einfach lächelnd unter dem fließenden Wasser. Das erste Mal richtig aufatmend. Keine Angst mehr. Dankbar, dass es für einen kurzen Moment vorbei war. Ich bin ehrlich: Um hier zu leben, muss ich mich sehr zusammenreißen. Ich sage nichts und beklage mich nicht. Denn ich weiß, dass hier alle ihr Bestes geben und, dass das die Heimat meiner Mutter ist.

Aber in der halben Stunde unter dem fließenden, heißen Wasser konnte ich all dies fallen lassen. Und mich wie zu Hause fühlen.

Wie in Deutschland.

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Morgen geht es wieder nach Hause zu meinem Onkel. Ich habe genug Kraft getankt für die letzten Tage hier.

Samstag, 6. August 2011

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So. Ich habe jetzt aufgehört, meine Mückenstiche zu zählen... Ich habe an meinem linken Bein einen seltsamen dick angeschwollenen roten Fleck, der ab und zu übel juckt und danach aber wehtut. An meiner Hand ist eine eitrige Stichwunde und von meinem Rücken...will ich gar nicht erst reden...Ich zeig euch lieber Bilder wenn ich wieder zu Hause bin. Seit gestern habe ich einen schwarzen Fleck am rechten Bein, der weder weh tut noch juckt. Hab mich auch nirgends angeschlagen...Ich hoff, ich hab nicht irgendeine Krankheit...

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Heute haben wir unser neues Haus eingeweiht. Mein Vater hat Verwandte, Nachbarn und Freunde eingeladen und es gab 5 Tische, an denen gegessen wurde. Und zu jeder Party gehört ja guter Alkohol nicht wahr? ^^. Hier ist Maisschnaps ein traditionelles Getränk zum Anstoßen und wer nicht trinkt, wünscht dem Gastgeber kein Glück sozusagen xD. Die Leute hier trinken oft Alkohol (den sie selbst machen) und manche haben mehr Schnaps in den Venen als Blut... Viele, die aus der Stadt kommen, können hier nicht mithalten und dazu kommt, dass man erst aufhört, wenn sich nix mehr regt.
Mein Vater ist kein guter Trinker. Das sagt eigentlich schon alles...xD Ich fass es mal so zusammen: mein Vater ist nach meiner Rechnung (1 Kurzer = 1 Glück) heute der wohl glücklichste Mann auf Erden. Mein Onkel wird normalerweise rot, wenn er trinkt. Heute war er lila. xD
Ich musste am Ende einspringen und meinen Papa aufhalten, sonst wär er vor zu viel "Glück" wohl noch umgekippt xD
Da der Schnaps wie Wasser aussieht, konnte meine Tante, während ich Papas Beglückwünscher bequatschte, das Glas mit Teewasser füllen und austauschen. Die Besoffenen merkten nichts, nur mein Vater war froh, dass er nicht so viel trinken musste. (Als Gastgeber muss er jede Trinkeinladung annehmen. xD)
Jetzt ist sein Glücksrausch wieder vorbei. Morgen müssen wir noch 100km mit dem Motorrad zum höchsten Berg VNs fahren. (Ich liebe lange Fahrten! <3 x3) Wenn er da einen Kater hätte, wär das nicht so förderlich xD

Freitag, 5. August 2011

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Es stürmt hier ein kleines bisschen, aber es regnet nicht so stark. Ist trotzdem nicht so gesund, wenn man mit nassen Haaren draußen sitzt. Wie komme ich jetzt zu meinem Onkel? Ich verpasse das Abendessen!!!

Okay...jetzt stürmt es stark.
Und es gewittert. Gleich fällt der Strom noch aus (wie gestern) und dann gibts nur noch mich und das IPad. Ich konnt schon gestern nicht schlafen. Wenn es hier gewittert, dann klingt es so, als würde der Himmel direkt über dir zusammenbrechen und in vielen Scherben auf dich runterfallen. Hier sind die Wände aus Lehm. Bei Blitz und Donner hast du also einen actionreichen Surround Sound...

Ich habe die letzten Tage nicht viel essen können. Hab ein wenig abgenommen, aber nicht, weil ich verhungere, sondern weil ich absichtlich hungere.
Hier auf dem Land sind Lebensmittel nicht im Supermarkt um die Ecke kaufbar. Gemüse wird selbst angebaut und für Fleisch werden die Haustiere geschlachtet (nein, keine Hunde). Die Menschen sind arm und was sie nicht haben, müssen sie teuer auf dem Markt kaufen. Dass die wenigsten Geld haben, ist Tatsache. Ich weiß, dass Rührei, Gemüse und gebratenes Schweinefleisch mit Zucchini nicht viel ist, aber ich weiß auch, dass meine Verwandten an normalen Tagen noch weniger essen. Meist nur Reis und gekochtes Gemüse. Sogar Öl zum Braten ist zu teuer. Wenn dann für die "Gäste aus dem reichen Deutschland, wo es viel Fleisch gibt" ein Festessen veranstaltet wird, ziehe ich mich mit meiner Reisschüssel lieber in den Hintergrund zurück.

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zu den Kommentaren: Ich kann ein paar Pond's Tütchen mitbringen. Hab sie jetzt mal aufgetragen, aber sie spendet mir zu wenig Feuchtigkeit. Soll ich 4 kaufen?

Donnerstag, 4. August 2011

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Heute waren wir die Gräber meiner Verwandtschaft besuchen. Wir unterhielten uns über Menschen, die zu Toten sprechen, oder sogar die "Seelen austauschen" konnten. Hab da schon viel wirres Zeugs gelesen, aber nach dem, was mein Onkel erzählt hat, fühl ich mich so...komisch.

Es gab hier in der Gegend eine Frau, die sich seltsam verhalten hatte: Sie sprach auf einmal wie ein Kind und auch ihre Stimme klang höher als sonst. Sie führte unseren Nachbarn zu einer weit abgelegenen Stelle und bat ihn, dort zu graben. Der hat die Stelle umgegraben und fand einen alten Pullover eines Kindes. Später erzählte er meinem Onkel, dass er früher ein kleines Waisenkind für kurze Zeit großgezogen hat, es aber leider früh verstorben ist. Diesen Pullover soll es immer angehabt haben.

Kann sein, dass mein Onkel mir einfach Angst einjagen wollte, aber wenn man mitten in der Wildnis steht, umringt von Gräbern und betend, dass die Verstorbenen in Frieden ruhen mögen...dann hinterlässt auch so eine Geschichte eine gewisse Nachwirkung...

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Ich habe hier meine Cousine ausgefragt, was sie tut, um ihre Haut so hell zu halten. Normalerweise sind hier alle Bauern sehr dunkelhäutig, da sie viel auf den Feldern arbeiten
müssen. Thanh benutzt aber eine Feuchtigkeitscreme von Pond's. Es ist eine spezielle
hautaufhellende Creme, die vor Sonne schützen soll. Sie ist so ähnlich wie eine BB Cream, nur
ist sie nicht getönt, sondern schimmert nur ganz leicht. Ich habe mir ein Päckchen für ~21 cent (10ml) gekauft, was 1 Woche bis zu einen Monat reichen soll. Die Verpackung ist hochwertig und irgwie unpassend für diese Gegend finde ich, aber man kann ja alles aus der Hauptstadt "importieren". Das Design erinnert mich an Olaz, aber es ist wirklich die Originalmarke. Tatsächlich sind die Fältchen auf meinem Handrücken (ja, wir deutschen Swatch-
süchtigen xD) verschwunden und die Haut ist deutlich glatter. Mit den lichtreflektierenden Pigmenten noch dazu wirkt die Haut sofort jünger, glatter und wirklich ein wenig heller. (Silikone?!?) Laut Verpackung sollte man diese Tuben einen Monat regelmäßig anwenden, um ein langanhaltendes Ergebnis zu haben. Mal sehn, wie ich in Deutschland aussehen ưerde xD.

Mückenstiche: 7

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Aha! Ich kann nicht mit meinem Laptop ins Internet, weswegen ich jetzt das IPad von Bác Giang nehmen muss. Ich kann keine Fotos hochladen, aber nur für die nächsten 7 Tage.

Hier ist das Wetter wie in Deutschland, angenehm kühl und mittags bis abends sonnig. Die Fahrt hierher war angenehm und ging schneller als die letzten Jahre. Das Haus meiner Oma ist schön groß und umgebaut worden, weswegen hier auch weniger Mücken sind. Gestern wurde ich schon gleich zu Beginn mit dem Wesen meiner Albträume konfrontiert: Ich saß gerade im "Badezimmer" und wusch mich, als ich unwillkürlich nach oben schaute. Direkt über mir saß am Kleiderhaken ein handtellergroßes, haariges, achtbeiniges Wesen, das gerade dabei war, einen riesigen, weißen Kokon auszuschlürfen. Was würdet ihr in dem Moment tun? Nackt, unbewaffnet und allein? Richtig. Nichts. Ich hatte sogar Angst davor, zu schreien. Die Spinne war wohl zu sehr mit sich beschäftigt. Ich wusste, dass sie mir nichts tun würde, aber das nahm mir den Ekel nicht. Meine Verwandtschaft lachte mich zwar nur aus, aber der heutige Tag war mir eine Lektion: schaue hier niemals nach oben. (Hier wimmelts nur so von "exotischen" Lebewesen...)

Mückenstiche (seit ich hier bin): 0

Dienstag, 2. August 2011

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Spontanentscheidung meines Vaters: Morgen um 7 Uhr morgens fahren wir zu meiner anderen Oma ins...wie nennt man das auf Deutsch? Hochgebirge? Ist auf jeden Fall sehr sehr abgelegen. Kein Klo, kein fließendes Wasser, Lehmhäuser, vor allem kein Internet. Meine einzige Hoffnung ist dieser Inetstick, den ich hier habe. Falls es dort oben trotzdem keinen Empfang gibt: Bis in einer Woche. Wünscht mir eine starke Juckreizresistenz. Die Moskitos dort sind Riesenviecher. Wenn ich zurückkomme werde ich ein einziger entzündeter Haufen Menschenfleisch (wie eklig das klingt xD) sein.

Soll ich "vorher/nachher"- Bilder machen? xD

<3

Montag, 1. August 2011

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Ich war heut morgen mit meinem Vater und seinem besten Kumpel (Bác Giang) Shoppen. (Wie das schon anfängt...nein jetz kommt kein Tussi-Post xD)
Dabei waren wir mit dem Motorrad unterwegs und da es die letzten Tage geregnet hatte, war es draußen auch angenehm kühl (ca. 25-30° schätz ich mal). Der erste Laden war ein Kosmetikladen (wer hätts gedacht) und verkaufte alle asiatischen, bekannten Marken. Ich habe eine BB Cream von Missha gekauft (M Perfect Cover B.B Cream, 21 light beige, 20 ml) für 205 000 dong. Das sind umgerechnet 6,15 €. Bisher hatte ich nur eine BB Cream von THEFACESHOP getestet und die war mir zu transparent. Irgendwie war sie beim Auftrag extrem dick und sobald sie eingezogen ist, war die Farbe weg. Nun gut, manche finden den Effekt sehr wünschenswert (Natürlichkeit; passt sich der eigenen Hautfarbe an), aber ich wollte meine Hautfarbe etwas aufhellen. Review folgt bei Interesse.

Nun ja, glücklich verließ ich also den Laden und wir fuhren danach zu einem anderen sehr guten Freund meines Vaters (Chú Tuan). Er hat ein Haus direkt im Zentrum der Stadt geerbt und die Ladenfläche an Kodak vermietet. (Für alle nicht Hanoianer: Ein Grundstück in der engen Hauptstadt zu finden ist sehr schwer, und wenn man eins findet, ist es sehr schmal, da alles zugebaut ist. Das Erdgeschoss vermieten die meisten Hausbesitzer.) Daher verdient er ohne viel zu tun allein von der Miete sehr viel Geld. SEHR viel Geld. Seine Tochter ist extrem verwöhnt, sie ist zwar lieb, aber ein reiches Stadtmädchen aus Hanoi eben. Viele hier sind arrogant und bilden sich etwas darauf ein. Sie denken auch, dass ich bevorzugt nur mit Reichen befreundet sein will und dass es mir nur darum geht: Je mehr Geld, desto interessanter bist du. Naja...ich mag zwar aus dem reichen Deutschland kommen, bin aber kein oberflächlicher Mensch. Chú Tuan prahlt richtig damit, wofür sie ihr Geld alles ausgibt und wie viele teure Markenklamotten sie aus den USA trägt. Dass sie nicht so gut in der Schule ist und sehr viele Lover hat, erwähnte er nebenbei. Jedoch störte es ihn nicht...sondern machte ihn sogar irgendwie stolz. Nun gut, seine Frau hat sich früh von ihm getrennt und seine Tochter ist ihm das Liebste auf der Welt. Seine Prinzessin sozusagen. Sieht man aber auch. Vielleicht will er das ja. Ich mag seine Tochter, sie ist ein guter Mensch. Ihr fehlt in gewissen Situationen nur die Toleranz, da ihr Vater es ihr nicht anders beigebracht hat: Arme Menschen sind nichts wert. Die haben es in ihrem Leben zu nichts geschafft. Sowas darfst du nicht wertschätzen. Sagen wir mal, sie kennt wenig Mitleid.

Während mein Vater also noch mit seinen Kumpels ein (oder auch zwei) Gläschen Bier trank, wollte ich die Zeit nutzen und meine Shoppingtour fortsetzen. Bác Giang fuhr mich zu einem Laden mit Circle Lenses und ich war beeindruckt, wie groß die Auswahl war. Sie waren mit 8,50€ pro Paar auch relativ günstig, jedoch fand ich die Farben entweder zu unauffällig oder ich hatte sie schlichtweg schon zu Hause. Hab mich dann entschieden in einen anderen Laden zu gehn, der auf meiner Liste stand und war schon dabei, mich auf das Motorrad zu setzen, als ich hinter mir eine leise Stimme hörte: "Frisches Brot. Wer möchte frisches Brot kaufen?"

Ein sehr alter Mann, mit grauem Haar, einem freundlichem Blick und von der vielen Arbeit und der Mittagssonne ganz dunkle Haut, stand hinter mir. Er hatte mehr einen dreckigen Lumpen als ein Hemd an und sein Rücken war gekrümmt. Auf seinem Kopf trug er eine große Kiste aus Styropor in die er die Brote verstaut hatte. Die Kiste war sicherlich schwerer als er selbst. Ich wusste nicht warum, aber der Anblick dieses Menschen zerriss meine Seele. Es war ein Moment der mich zutiefst schockierte.
Vor mir hockte ein armer, aber fleißiger Mann, der jeden Tag zu Fuß durch die riesige Großstadt lief, um seine selbstgebackenen Brote zu verkaufen. Er arbeitete hart, seine Stimme klang rau und müde, seine Hände griffen schnell zu den Broten und er sagte immer wieder: "Kaufen Sie. Die Brote sind noch warm. Sie sind sehr lecker. Kaufen Sie." Ich nahm zwei Brote an mich und wollte ihm mehr abkaufen. Denn ich sah, dass die Kiste noch ganz voll war.

"Ein Paar von einer Sache ist immer gut." Ich griff in meine Tasche. Und das war, was mich am meisten verstörte: Ich hatte "nur" einen 500 000 dong - Schein und seine zwei Brote kosteten nur 5000 dong (ca. 16 cent). Jetzt stand ich da, ein junges Mädchen. Stöckelschuhe, geschminkt, viel Schmuck und Parfüm. Ich habe noch nie in meinem Leben so hart gearbeitet und ich war gerade noch bereit, das Geld in meinen Händen leichtfertig für Luxusgüter auszugeben. Eine Summe, die dieser Mann mit viel Kraft und Geduld erarbeiten musste. Der Kontrast war so groß.

Bác Giang bezahlte für mich und der Mann bedankte sich, setzte sich die Kiste schnell wieder auf den Kopf und ging. Seine raue Stimme war noch einige Meter weit zu hören. Ich wollte ihm Geld schenken. Später bereute ich, dass ich ihm nicht meinen Schein gegeben hatte. Vielleicht hätte er sich davon einen kleinen Wagen kaufen können. Mit dem könnte er seine Brote schieben.

Ich bat Bác Giang daraufhin, mich sofort nach Hause zu fahren. Jetzt noch Geld für Kosmetik auszugeben, konnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. Meine Tränen flossen nicht nur für diesen alten, armen Brotverkäufer, sondern für dieses Land. Wie war es möglich, dass es eine Gesellschaft mit so großen Unterschieden gibt? Warum herrschte in einer so modernen Stadt noch so großes Elend? Wieso muss ein Mensch, der schon längst in Rente sein sollte, seine Kraft bis zum Ende nutzen? Ich würde so gern helfen.

Daheim saß ich lange in meinem Zimmer. Ich hätte ihm so gern wenigstens eine Sache gesagt:

Dass seine Brote wirklich sehr sehr lecker waren.